Hilfe wir bekommen Zwillinge!

Die frohe Botschaft, dass Zwillinge im Anmarsch sind, kann bei werdenden Eltern einen regelrechten Schock auslösen und leider erhöhen die Reaktionen von Bekannten und Verwandten auf diese Nachricht den Druck oft noch zusätzlich.

Aber es muss nicht unbedingt mit doppeltem Stress gerechnet werden, wenn zwei Kinder auf die Welt kommen, wohl aber mit Glück im Doppelpack. Und es müssen auch nicht alle Gegenstände doppelt gekauft werden. Der Nachwuchs kann sich nämlich die meisten Dinge erst einmal teilen, angefangen vom Babybett in den ersten sechs Monaten, dem Babyphone oder Laufgitter bis hin zur Wickelkommode und dem ersten Babyzimmer. Es gibt allerdings auch Gegenstände, bei denen man nicht um eine mehrfache Anschaffung herumkommt, wie z.B. das Kinderbett wenn die Kleinen herangewachsen sind, Babysicherheitssitze und -schalen oder die Schnuller. Auch der Kinderwagen kann schlecht geteilt werden. Hier ist die Anschaffung eines Zwillingskinderwagens sinnvoll, in dem beide Kinder Platz finden und der in vorhandene Autos hineinpasst. Das muss nicht unbedingt ein so sperriges Gefährt sein mit dem man in keinen Aufzug mehr hineinkommt. Mittlerweile gibt es hier tolle moderne Lösungen wie z.B. den PEACH BLOSSOM TWIN von iCandy oder den Vista von Uppa Baby, der für zwei Kinder gleichen Alters gekauft werden oder sogar für ein zweites Kind nachgerüstet werden kann und bei dem die Liegeschalen geschickt und platzsparend übereinander angebracht sind:

Wie kann der Alltag mit Zwillingen gemeistert werden?

Es kommt oft vor, dass sich die Zwillingseltern in den ersten Wochen und Monaten überfordert und ausgelaugt fühlen. Denen sei gesagt, dass der Stress mit der Zeit abnimmt! Das zwei gleichaltrige Kinder nun neu in der Familie sind, bringt nämlich auch Vorteile, denn die beiden können sich auch miteinander beschäftigen und bauen mit der Zeit eine ganz besondere Beziehung zueinander auf.

Das Stillen

Häufig wird gefragt, ob und wie man Zwillingsgeschwister stillen kann. Grundsätzlich funktioniert das Stillen genauso wie bei anderen Kindern. Die Mutter kann entscheiden, ob sie beide Kinder gleichzeitig oder lieber abwechselnd stillt. Wenn beide gleichzeitig Hunger haben, bietet es sich sicherlich an, sie auch zur gleichen Zeit zu stillen. Wichtig ist nur, dass die Mutter ausreichend viel trinkt und sich genug Ruhephasen gönnt. Am besten wann immer die Gelegenheit dazu ist. Sie braucht sich auch keine Sorgen zu machen, ob die Milch auch wirklich für beide Säuglinge reicht, denn durch den doppelten Saugreiz wird automatisch auch mehr Milch produziert.

Wie kann man beiden Geschwistern gleichermaßen gerecht werden?

Viele werdende Zwillings-Eltern machen sich Gedanken darum, wie man beiden Geschwistern gleich gerecht werden kann. Dies ist sicherlich nicht immer möglich, dennoch sollten einige Dinge beachtet werden, um beiden möglichst die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken. Dies fängt schon beim Spazierengehen an. Mit zwei einzelnen Kinderwagen unterwegs zu sein ist für ein Elternteil eher schwierig. Wenn hingegen ein Zwillingskinderwagen genutzt wird, können beide Kinder die gleiche Aufmerksamkeit erhalten. Zudem hat die Mama oder der Papa beide im Blick und kann einschreiten, wenn der Nachwuchs weint.

Und gerade zuhause ist es nicht immer so einfach, immer beiden die gleiche Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Denn weint das eine, wird das andere in dieser Zeit automatisch weniger beachtet. Ähnlich wird es z.B. beim Wickeln aussehen und auch bei etlichen anderen Gelegenheiten. Interessant ist aber, dass dies mit der Zeit immer weniger schlimm für das wartende Kind ist, denn aufgrund der Tatsache, dass Zwillinge zu zweit sind, lernen sie schon in jungem Alter zu warten.

Auch muss man als Elternteil kein schlechtes Gewissen haben, wenn man sich am Morgen nicht mehr erinnern kann, welchen der beiden Zwillinge man in der Nacht gewickelt hat, denn nicht selten ähneln sich die beiden sehr und gerade in der Nacht kann man sie schon einmal verwechseln. Es macht durchaus Sinn, sich zu bestimmten Zeiten nur mit dem einen Baby zu beschäftigen, während der Partner das Geschwisterchen bei sich hat. Dies fördert zum einen die Bindung und zum anderen lernen beide Elternteils so auch mit der Zeit die beiden Kleinen besser voneinander zu unterscheiden.

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