Schwangerschaft – Unterwegs im Auto

Selbstverständlich kann man in der Schwangerschaftszeit problemlos mobil bleiben aber viele werdende Muttis befällt vor allem in den letzten Wochen der Schwangerschaft beim Einsteigen in das Auto dann doch oft ein mulmiges Gefühl. Nicht ganz zu Unrecht! Tatsächlich sterben nämlich z.B. in der USA vier mal so viele Babys durch Autounfälle in der Schwangerschaft als in den ersten 4 Jahren nach der Geburt!

Es gibt durchaus sehr gute Gründe über die Sicherheit im Auto nachzudenken und Dinge, die man beachten kann und auch sollte, um das ungeborene Leben bestmöglich zu schützen.

Stress und Müdigkeit

Schwanger mit dem Auto selbst zu fahren macht viele Frauen schneller müde und ist stressiger. Das hat auch der ADAC bei einem Fahrtest mit der Profifahrerin Isolde Holderied bei seinen Messungen festgestellt. Sowohl Puls als auch Blutdruck stiegen bei der Testfahrerin an und die Stresshormome verdoppelten sich sogar. Auch das Baby reagierte durch Herzklopfen und kräftiges Gestrampel auf verschiedene Situationen.

Wenn man in der Schwangerschaft selbst fahren muss, dann sollte man sich den Gefallen tun und keine allzu langen Strecken mehr bewältigen. Wenn die Fahrt unbedingt länger dauern muss, dann sollten zumindest mehr Pausen eingelegt werden als man es unter normalen Umständen machen würde und in diesen Pausen sollte sich die werdende Mama unbedingt ausgiebig bewegen. Außerdem sollte man auf eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit achten, denn Wassermangel macht zusätzlich müde.

Lenkrad und Airbag

Der Airbag stellt eigentlich für den Fötus keine Gefahr dar wenn die richtige Sitzposition eingehalten wird, der Sitz also den richtigen Abstand zum Sicherheitssystem hat. Wenn man hier unsicher ist, sollte man die Betriebsanleitung des Kfz zu Rate ziehen. Das Lenkrad kann bei einem Unfall allerdings schon eher zu einem Problem werden weil bei einem Aufprall Bauchkontakt nicht vermeidbar ist. Deshalb ist es empfehlenswert während der letzten Schwangerschaftsmonate so wenig wie möglich selbst zu fahren sondern sich lieber chauffieren zu lassen.

Gurt

Anschnallen ist auch für Schwangere Pflicht und schützt bei einem Unfall Mutter und Kind. Wichtig ist aber darauf zu achteten, dass der Bauchgurt auf jeden Fall immer in eine möglichst tiefen Position gehalten wird, so, dass er unter dem Fötus im Bauch vorbeigeführt wird! Von BeSafe und anderen Firmen gibt es deshalb spezielle Vorrichtungen (BeSafe Pregnant iZi FIX) um den Gurt in die richtige Position zu bringen. In diesem Video ist schön zu sehen wie einfach eine solche Vorrichtung funktioniert: https://youtu.be/EtocUk-xsKw

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