Wohnung und Garten kindersicher machen

Spätestens wenn Kinder krabbeln können, ist nichts mehr vor ihrem Forscherdrang sicher. Jetzt ist es höchste Zeit den Haushalt “kindersicher” zu machen.

Schauen Sie sich als erstes in Ihrem Bad um. Sind Medikamente und scharfe Werkzeuge wie Nagelscheren & Co. so verstaut, dass Kleinkinder sie nicht erreichen können?

Wie sieht es in Ihrer Küche aus? Haben die Schranktüren inzwischen Kindersicherungen, besonders der Schrank mit den Reinigungsmitteln, Spültaps etc.? Hat der Herd ein Schutzgitter? Denken Sie daran, dass auch Plastiktüten für Kinder nicht erreichbar sein sollten da durch sie eine Erstickungsgefahr besteht.

Auch in anderen Räumen können Gefahren lauern. Z.B. durch alkoholische Getränke, die in nicht gesicherten Schränken aufbewahrt werden oder durch herumliegende Zigaretten, auch Zigarettenstummeln in Aschenbechern. Lassen Sie auch keine heißen Getränke in Reichweite von Ihrem Kind stehen. Auch nicht für kurze Zeit, die Krabbelgeschwindigkeit des kleinen Windelträgers ist nämlich schnell unterschätzt! Das gleiche gilt natürlich für Bügeleisen. Selbst wenn sie nicht mehr heiß sind, können sie vom Bügelbrett fallen wenn der Nachwuchs an der Schnur zieht oder sich am wackeligen Bügelbrett hochzieht. Achten Sie auch darauf keine kleinen Gegenstände in Kinderreichweite stehen zu lassen wie zum Beispiel Nüsse. Seien Sie sich immer dessen bewusst, dass kleine Kinder dazu neigen alles in den Mund zu stecken und sich daran verschlucken können. Schauen Sie sich mit diesem Gedanken im Kopf ruhig hin und wieder immer mal in der gesamten Wohnung um.

Alle erreichbaren Steckdosen sollten natürlich mit einem speziellen Kinderschutz ausgerüstet sein. Offene Kamine und Öfen sollten für Krabbelkinder am besten gar nicht erreichbar sein. Sichern Sie Balkone und Fenster ab und auch Treppen. Dafür gibt es spezielle Treppenschutzgitter.

Im Garten müssen Teich und Pool eingezäunt oder abgedeckt sein. Auch an die Regentonne denken wenn sie für das Kind erreichbar sein sollte. Selbstverständlich sollten Sie keine Werkzueuge liegen lassen. Außerdem wäre es gut zu überprüfen ob die Pflanzenbestände ungiftig sind, so sind zum Beispiel alle Teile der Kartoffel, außer der eigentlichen Knolle, giftig oder die Blätter von Tomatenpflanzen. Überprüfen Sie den Garten auch auf (unerwünschte) Pilze. Haben Sie Ihrem Nachwuchs einen Sandkasten aufgebaut, dann sollte er bei Nichtgebrauch immer abgedeckt sein um ihn vor Tier-Kot und anderen Verschmutzungen zu schützen.

Auch Zimmerpflanzen können gefährlich sein. Machen Sie sich schlau ob die bei Ihnen stehenden Pflanzen wirklich alle harmlos sind.

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